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Auf den Spuren von Pangäa

Die Gesteine und geologischen Aufschlüsse im Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen bezeugen die Entstehung des Superkontinentes Pangäa und seine Entwicklung von den Anfängen bis zu seinem Auseinanderbrechen.

 

 

Der Steinbacher Augengneis ist ein Gestein des Kristallinen Untergrundes

Die ältesten Gesteine im Geopark, die kristallinen Gesteine (Schiefer und Gneise) des Grundgebirges, bezeugen seine Entstehung.

 

 

 

Ursaurier vom Bromacker

Die jüngeren Schichten des Übergangsstockwerkes und des Tafeldeckgebirges entstanden im Zentrum des Superkontinents. Jede Schichtfläche vom Oberen Karbon (ca. 310 Millionen Jahre alt) bis zu den jüngsten Abschnitten des Tafeldeckgebirges, den ca. 190 Millionen Jahren alten Schichten des Unteren Jura, stellt den Abdruck der Oberfläche Pangäas dar.

 

 

Ceratit - ein Kopffüsser aus dem Muschelkalk.

Jedes Lebewesen, dessen Überreste oder Spuren man heute als Fossil auf den Schichtflächen findet, war ein Bewohner von Pangäa. Das gilt für ein baumhohes Farngewächs der Rotliegendzeit genauso wie für ein Ammonshorn (Ceratit) aus dem Meer des Oberen Muschelkalkes.

 

 

 

 

Der deutsche Meteorologe und Polarforscher Alfred Wegener (1880-1930) behauptete im Jahre 1912, dass es einst einen riesigen “Urkontinent” (Pangäa) gab, der in der jüngeren Erdgeschichte zerbrach und auseinanderdriftete.

Die Vorstellung “wandernder Kontinente” wurde von den Geologen seiner Zeit entschieden abgelehnt, erst in den 1960´er Jahren erkannte man die Mechanismen dieser bis dahin unvorstellbaren Kontinentalverschiebung. Wegeners Theorie wurde in modernisierter Form, als “Plattentektonik”, zu einem grundlegenden Konzept der modernen Geowissenschaften.